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Ina Wudtke

„Gaps in Munich“

Wie in anderen deutschen Städten auch, wurde zwischen 1933 und 1945 eine Vielzahl öffentlicher jüdischer Einrichtungen von den Nationalsozialisten annektiert und ihrer ursprünglichen Funktion beraubt. Ehemals repräsentative Plätze und Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde, jüdische Synagogen, Schulen oder Krankenhäuser wurden nach der Machtübernahme strategisch neu besetzt oder zerstört. Heute sind diese Orte jüdischen Lebens aus dem Münchner Stadtbild verschwunden und haben lediglich eine sichtbare – manchmal auch unsichtbare – Lücke hinterlassen.

Mit ihrer Fotoserie „Gaps in Munich“ zeigt die Künstlerin auf, wie diese Lücken gefüllt wurden, was heute an diesen Stellen steht und wie die Stadt München mit dem jeweiligen Ort umgeht.