![]() |
|
|
KünstlerInnen In der Ausstellung werden sowohl bereits existierende als auch vor Ort neu entwickelte künstlerische Arbeiten gezeigt. Mit dem Mittel der Recherche, durch Kontaktaufnahme zur Bevölkerung Münchens und in einer Art zeitgenössischer Spurensuche greifen die KünstlerInnen historische und aktuelle Geschichte(n) des Fremden in München auf. Die Perspektivverschiebung imaginiert das Fremde als Vision, als utopische Fantasie und deutet es neu. Kunst versteht sich heute nicht mehr als autonom, sondern als politische
und soziale Praxis. Die in XENOPOLIS gezeigten Arbeiten bilden historische
oder aktuelle Realität nicht nur ab, sondern zeigen die gesellschaftlichen
Konstruktionen des Fremden auf. Sie machen damit Brüche
in den Bildern vom Fremden sichtbar. Dies geschieht in dokumentarischer
oder poetischer Manier, mit biografischem Ansatz, mit Installationen,
Interventionen oder performativen Aktionen. Das Spektrum der künstlerischen
Beiträge reicht von der Geschichte der Migration über
aktuelle Rassismen und Homophobie bis zu Reiseträumen.
|
|||